Kirschbaumblüten
~ gedacht

Warten auf Neuigkeiten

Keine Nachrichten sind schon mal keine schlechten Nachrichten *einred*

Ich wünsch' Dir von Herzen, dass sich das alles in Wohlgefallen auflöst! Und dass Du dann beruhigt den nächsten Schritt in Angriff nehmen kannst. Es geht weiter, Schritt für Schritt - auch wenn die Schritte noch so klein sind.

Und wenn Du mich brauchst, bin ich da.
13.11.08 16:42


Bitte nicht...

...die Bestätigung des Verdachts :-/

Ein lieber Freund befindet sich gerade im Krankenhaus und es wird abgeklärt, ob er an Multipler Sklerose leidet.

Ja, ich weiß, das ist behandelbar. Man weiß heute viel mehr als noch vor 20 Jahren. Aber die beste Krankheit taugt einfach nix, wenn man sie selbst hat...

Verdacht nicht bestätigt wäre mir - und ich glaube, dem Betroffenen selbst erst recht - dann doch lieber...

Ich denk' an Dich!
10.11.08 15:16


Sehnsucht

nach Deiner Hand, nach einem Kuss.
8.11.08 20:50


...das soll jetzt bitte aufhören...

Gestern mehr oder weniger zufällig von einem Todesfall im Ort erfahren, heute die Beerdigung.

Junger Mann, 37 Jahre alt, seit 4 Wochen verheiratet, gerade gebaut - fällt um und ist tot. Einfach so...

Das ist jetzt der 4. Tote innerhalb von ca. 3 Monaten zu "Unzeiten", mitten aus dem Leben raus, plötzlich und unerwartet, wie das dann so schön heißt </sarkasmus>

Unser Dorf hat ca. 1600 Einwohner, die Kirche ist sicher nicht klein - heute hat sie nicht gereicht...

Es ist einfach nicht richtig, wenn Eltern ihre Kinder beerdigen müssen, auch wenn die Kinder schon erwachsen sind. Das ist einfach "verkehrte Welt"

*heul*
5.11.08 17:54


Falls mich jemand sucht...

...ich häng' heute an der Nadel

Bin mal höchst gespannt, wie sich die Strickerei anlässt, ich hab mir ein bissle "anderes" Muster ausgekuckt.

Mehr wird nicht verraten
31.10.08 08:17


*argh*

Ferien UND Regen gehört einfach verboten!
29.10.08 09:01


für mich selbst notiert

Beppo Straßenkehrer
Aus dem Buch "Momo" von Michael Ende

Er fuhr jeden Morgen lange vor Tagesanbruch mit seinem alten, quiet-schenden Fahrrad in die Stadt zu einem großen Gebäude. Dort wartete er in einem Hof zusammen mit seinen Kollegen, bis man ihm einen Besen und einen Karren gab und ihm eine bestimmte Straße zuwies, die er kehren sollte.

Beppo liebte diese Stunden vor Tagesanbruch, wenn die Stadt noch schlief. Und er tat seine Arbeit gern und gründlich. Er wusste, es war eine sehr notwendige Arbeit.
Wenn er so die Straßen kehrte, tat er es langsam, aber stetig:
Bei jedem Schritt einen Atemzug und bei jedem Atemzug einen Besenstrich.
Dazwischen blieb er manchmal ein Weilchen stehen und blickte nachdenklich vor sich hin. Und dann ging es wieder weiter:
Schritt - Atemzug - Besenstrich.

Während er sich so dahinbewegte, vor sich die schmutzige Straße und hinter sich die saubere, kamen ihm oft große Gedanken. Aber es waren Gedanken ohne Worte, Gedanken, die sich so schwer mitteilen ließen wie ein bestimmter Duft, an den man sich nur gerade eben noch erinnert, oder wie eine Farbe, von der man geträumt hat. Nach der Arbeit, wenn er bei Momo saß, erklärte er ihr seine großen Gedanken. Und da sie auf ihre besondere Art zuhörte, löste sich seine Zunge, und er fand die richtigen Worte.
"Siehst du, Momo", sagte er dann zum Beispiel, "es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man."

Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort:
"Und dann fängt man an, sich zu beeilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen."

Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter:
"Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten."
Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte:
"Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein."

Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort:
"Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste."
Er nickte vor sich hin und sagte abschließend:
"Das ist wichtig."
28.10.08 18:29


Alle Gedanken heute

...gehen nach Köln.

Lieber Michael,

Deine Familie hat Dir ein wunderschönes Bett bereitet und heute mittag werden sie sich von Dir verabschieden müssen. Adieu, Du schönster Klavierspieler Kölns - pass auf Deine Liebe auf!

Liebe Andrea, liebe Jungs,

alle Gedanken heute begleiten Euch auf dem Weg, den Ihr geht. Ihr seid nicht allein.
24.10.08 06:55


sprachlos, fassungslos...

...es ist so ungerecht - WARUM?

Meine Gedanken sind in Köln, ich weiß nicht, ob ich immer noch ein Wunder herbeiwünschen soll oder einfach nur, dass M. bald und in Würde gehen darf...
14.10.08 16:23





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