Kirschbaumblüten
...das soll jetzt bitte aufhören...

Gestern mehr oder weniger zufällig von einem Todesfall im Ort erfahren, heute die Beerdigung.

Junger Mann, 37 Jahre alt, seit 4 Wochen verheiratet, gerade gebaut - fällt um und ist tot. Einfach so...

Das ist jetzt der 4. Tote innerhalb von ca. 3 Monaten zu "Unzeiten", mitten aus dem Leben raus, plötzlich und unerwartet, wie das dann so schön heißt </sarkasmus>

Unser Dorf hat ca. 1600 Einwohner, die Kirche ist sicher nicht klein - heute hat sie nicht gereicht...

Es ist einfach nicht richtig, wenn Eltern ihre Kinder beerdigen müssen, auch wenn die Kinder schon erwachsen sind. Das ist einfach "verkehrte Welt"

*heul*
5.11.08 17:54


Desktop

Frau Miest möchte unsere aktuellen Desktöppe sehen.

Bitteschön:



(aufgenommen am Strand von Travemünde im August 2008)
2.11.08 11:56


Die Blende der Hundertwasser-Socke

...sieht so aus:



gefällt mir super-gut bis jetzt

Aber nun warten in der Küche erst mal Kastanien und Avorio-Reis für ein Herbst-Risotto.
1.11.08 17:20


Falls mich jemand sucht...

...ich häng' heute an der Nadel

Bin mal höchst gespannt, wie sich die Strickerei anlässt, ich hab mir ein bissle "anderes" Muster ausgekuckt.

Mehr wird nicht verraten
31.10.08 08:17


Endspurt...

...noch ein halber Fuß, dann darf ich endlich an "Tender Dinghi" *händereib* - das sollte heute abend noch zu schaffen sein!
30.10.08 19:35


1. Hälfte fertig

Die erste Socke für den Herrn des Hauses ist gestern abend von den Nadeln gekommen:

29.10.08 09:11


*argh*

Ferien UND Regen gehört einfach verboten!
29.10.08 09:01


für mich selbst notiert

Beppo Straßenkehrer
Aus dem Buch "Momo" von Michael Ende

Er fuhr jeden Morgen lange vor Tagesanbruch mit seinem alten, quiet-schenden Fahrrad in die Stadt zu einem großen Gebäude. Dort wartete er in einem Hof zusammen mit seinen Kollegen, bis man ihm einen Besen und einen Karren gab und ihm eine bestimmte Straße zuwies, die er kehren sollte.

Beppo liebte diese Stunden vor Tagesanbruch, wenn die Stadt noch schlief. Und er tat seine Arbeit gern und gründlich. Er wusste, es war eine sehr notwendige Arbeit.
Wenn er so die Straßen kehrte, tat er es langsam, aber stetig:
Bei jedem Schritt einen Atemzug und bei jedem Atemzug einen Besenstrich.
Dazwischen blieb er manchmal ein Weilchen stehen und blickte nachdenklich vor sich hin. Und dann ging es wieder weiter:
Schritt - Atemzug - Besenstrich.

Während er sich so dahinbewegte, vor sich die schmutzige Straße und hinter sich die saubere, kamen ihm oft große Gedanken. Aber es waren Gedanken ohne Worte, Gedanken, die sich so schwer mitteilen ließen wie ein bestimmter Duft, an den man sich nur gerade eben noch erinnert, oder wie eine Farbe, von der man geträumt hat. Nach der Arbeit, wenn er bei Momo saß, erklärte er ihr seine großen Gedanken. Und da sie auf ihre besondere Art zuhörte, löste sich seine Zunge, und er fand die richtigen Worte.
"Siehst du, Momo", sagte er dann zum Beispiel, "es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man."

Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort:
"Und dann fängt man an, sich zu beeilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen."

Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter:
"Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten."
Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte:
"Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein."

Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort:
"Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste."
Er nickte vor sich hin und sagte abschließend:
"Das ist wichtig."
28.10.08 18:29


*hmmmm* die neue Wolle ist da :-)

...und ruft mir verlockend zu: strick mich an!

Opal Hundertwasser, einmal Tender Dinghi und einmal Die vier Einsamkeiten.

WAS daraus wird - zumindest aus einem Knäuel - weiß ich schon, nur aus welchem, muss ich noch überlegen :-)

Aber ich hab ja noch Zeit, bis der 2. für den Gatten und die Spitze vom ersten fertig sind - oder waren die doch erst für Weihnachten?
28.10.08 17:44


Kombjuder-Eischald-Zeddel

Fer Auswerddische bei de EITITI

Kabiddel 1: Saft druff:
Am Kasde unnerm Scherm de reschde Knobb
neidrigge bisser eirast.
Ufbasse: Es huubt.
Huubts net: Gibts net, noch net bassiert.
Knobb muss !!! drinbleiwe!
Des Bernsche - wo links newer dem Knobb wo mer neidrigge muss leit - iss die Bern wo brenne muss, damit mer waas, dass des Ding Saft hot. (Wenn die Bern net brennt, hot des Ding kaan Saft.)
Dann: Net lang maule, erst gugge ob die - die hinne aus dem Ding wo der Knobb draa iss, den mer neidrigge muss - in dere Dohs drinsteggt, die mit dem Iwwerlandwerg zusammehengt.
Iss die Schnur draa, dann aaner rufe, der die Bern zum brenne bringt.

Kabiddel 2: Umschald-Knobb drigge:
Der Knobb - der wo uff dem annern Ding, wo all die annern Knebb aach druff sinn - der wo zwaa Pfeilscher owwe druff hot unn wo die grie Bern unnedrunner iss, runnerdrigge.
(Nur aamohl!).
Brennt die grien Ber, isses gut! Brennt se net, aach.

Kabiddel 3: Aamelde:
Eigewwe von dene Knebb - die wo uff dem
annern Ding druff sinn, do wo aach der Knobb mit denen zwaa Pfeilscher unn dere grie Bern druff iss - die Knebb drigge, die mer drigge muss, wemmer sisch aamelde will.
Des haasd: Mer muss die Knebb drigge, wie mer haasd.
Driggt mer die falsche Knebb, haasd mer net so.
Des haasd: Mer muss unbedingt die
rischdische Knebb drigge.

Kabiddel 4: Aagemeld:
Wemmer drinn sinn, SCHAFFE!!!

Kabiddel 5: Abschalde:
Uff de Scherm gugge, awwer konsegwent unn wadde bisses gracht odder die Uhr schdehd.

Dann: Zusammepagge unn nix wie haam!

28.10.08 08:29


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